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Diabetes

Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch als "Zuckerkrankheit" bezeichnet, ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der die Blutzuckerwerte zeitweise oder ständig erhöht sind.Immer mehr Menschen in Österreich erkranken, viele wissen nicht, dass sie unter erhöhtem Blutzucker leiden.Dabei kann oft schon eine einfache Blutzuckermessung Gewissheit bringen.

Neben der Vererbung spielen vor allem Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung eine  wesentliche Rolle. Schon eine halbe Stunde Bewegung am Tag kann das Risiko zu Erkranken halbieren.

Die richtige Blutzuckereinstellung ist relevant für das Wohlbefinden und die Gesundheit für Menschen mit Diabetes.Der Nüchtern-Blutzucker, der postprandiale Blutzucker und der Langzeitblutzuckerwert HbA1c geben hierbei Aufschluss.

Wird Diabetes mellitus nicht frühzeitig und ausreichend behandelt, kann es zu Folgeerkrankungen im Bereich von Augen, Niere, Nervensystem, Herz, Gehirn und Arterien kommen.

Daher sollten Therapieziele in Absprache mit dem Arzt festgelegt und regelmäßig kontrolliert werden.

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Grippeimpfung nicht vergessen!

Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung.

Prinzipiell kann sich JEDER impfen lassen.

Besonders anzuraten ist es aber chronisch Kranken, Menschen ab 60 Jahren sowie Schwangeren, da bei diesen Bevölkerungsgruppen ein erhöhtes Risiko besteht, dass die Erkrankung schwerwiegende Folgen hat.
Auch Personen die von berufswegen erhöhten Publikumskontakt haben, sollten sich impfen lassen.
Für medizinisches Personal gilt die Impfempfehlung gleichermaßen, da durch die Vielzahl enger Patientenkontakte grundsätzlich eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht.

Da die „Grippewelle“ in Österreich meist nach dem Jahreswechsel auftritt und es ca. 10 bis 14 Tage dauert, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist, ist ab Ende Oktober und bis Ende November die besten Zeit für die Durchführung der Schutzimpfung.
Auch eine spätere Impfung zu Beginn des Jahres ist meist noch sinnvoll. Insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen hat.

IMPFAKTION bis 31. Dezember 2019:

Auch heuer übernimmt die GKK, SVB, SVA und VAB für Risikopatienten das Impfhonorar, so dass 
bis 31. Dezember 2019 die Impfung für oben angeführte Patienten 15,- Euro kostet.

Zecken entfernen – so geht’s:

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  • Die Zecken sollten so rasch wie möglich entfernt werden. Je länger die Zecke festgesaugt bleibt, desto  größer das Infektionsrisiko.
  • Vergessen Sie zweifelhafte Hausmittelchen! Auf keinen Fall Öl, Nagellack, Klebstoff oder dergleichen auf die Zecke träufeln – das erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihren Speichel in die Wunde abgibt (und mit ihm womöglich Krankheitserreger).
  • Die Zecke mit einer feinen Splitterpinzette knapp über der Haut ergreifen und langsam herausziehen. Nicht drehen! Die Zecke sollte möglichst nicht gequetscht werden, weil sie sonst erst recht Erreger in die Wunde abgibt.
  • Die Einstichstelle mit einem Wunddesinfektionsmittel desinfizieren.
  • Wenn der Kopf der Zecke abreißt und stecken bleibt, beobachten Sie, ob sich die Stelle entzündet. Falls ja, auf jeden Fall zum Arzt gehen.

 

 

Erste Hilfe bei Insektenstich

  • Nach einem Bienenstich bleibt der Stachel mit der Giftblase und dem kleinen Widerhaken in der Haut stecken. Da bei unsachgemäßer Entfernung das restliche Gift aus der Giftblase in die Haut injiziert wird, sollte der Stachel vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Ist keine Pinzette bei der Hand, lässt sich der Stachel auch mit flach aufgelegtem Daumennagel rasch herausschieben.
  • Die Einstichstelle mit kalten Umschlägen, Eiswürfel oder kaltem Wasser kühlen.
  • Danach die betroffene Extremität ruhig- und hochlagern. Normalerweise klingen die Beschwerden nach ein bis drei Tagen ab.


Achtung!

  • Bei Stichen ins Gesicht, besonders im Bereich der Atemwege sollte unverzüglich die Rettung (144) oder der Euronotruf (112) gerufen werden, da durch die Schwellung die Atemwege verlegt werden können.
  • Als Erstmaßnahmen sollten Eiswürfeln gelutscht und kalte Umschläge auf das Gesicht gelegt werden.

 

Erste Hilfe bei schweren allergischen Reaktionen

Bei ersten Anzeichen wie juckendem Nesselausschlag am ganzen Körper, Anschwellen von Fußsohlen und Handflächen oder Gesicht, metallischem Geschmack, Schwindel, Atemnot, Schweißausbrüchen und Erbrechen setzen Sie möglichst rasch folgende Schritte:

  • Allergieauslöser entfernen (z.B. Bienenstachel) Rettung verständigen (Notruf 144, Euronotruf 112 wählen)
  • Bei Kreislaufstillstand Reanimation beginnen.

 

Vorsichtsmaßnahmen gegen Insektenstiche

Wenn Sie folgende Punkte beachten, können Sie Insektenstiche leicht vermeiden:

  • Vorsicht beim Essen im Freien (Mund abwischen, Hände waschen)
  • Nicht unter Obstbäumen essen
  • Umgebung von Mülleimern, Abfalleimern etc. meiden
  • Keinen Radhelm mit ungeschützer Lüftungsöffnung tragen
  • Keine hektischen Bewegungen, um Insekten zu verscheuchen
  • Räume durch Insektennetze schützen
  • Wespennester frühzeitig entfernen lassen (Feuerwehr: 122)
  • Bei Verdacht auf eine Insektengiftallergie sollte eine Austestung durchgeführt werden.
    Insektengiftallergiker müssen immer ein Notfallmedikamenten-Set bei sich haben.

 

 

Pneumokokken-Impfung

Der Österreichische Impfplan empfiehlt die Pneumokokken-Impfung für Kleinkinder und Personen ab 50 Jahren sowie für Personen aller Altersgruppen, die ein geschwächtes Immunsystem haben oder an einer chronischen Erkrankung wie z.B. Diabetes, COPD oder Asthma leiden.

Was sind Pneumokokken?
Bakterien, die u. a. schwere Erkrankungen wie Lungenentzündung, Blutvergiftung oder Gehirnhautentzündung verursachen können. In Europa sind Pneumokokken für ca. ein Drittel aller Fälle von Lungenentzündungen, die außerhalb des Krankenhauses erworben wurden, verantwortlich.

Preis-Aktion: 1.10.2019 bis 31.3.2020

 

 

 

Überprüfen Sie Ihren Impfstatus!